AMIIGO – Automatische, Multikopter-basierte Indoor-Inspektion von großen Oberflächen

AMIIGO – Automatische, Multikopter-basierte Indoor-Inspektion von großen Oberflächen

Im Rahmen des Projekts “AMIIGO” wird ein flexibles Multikopter-basiertes Indoor-Inspektionssystem entwickelt und aufgebaut, um Schadstellen auf großen Bauteiloberflächen automatisiert zu detektieren.
Zur Qualitätssicherung und zerstörungsfreien Inspektion großer Bauteiloberflächen wird zum derzeitigen Stand der Technik neben der aufwändigen manuellen Kontrolle meist eine Kontrolle mit Hilfe optischer Sensoren an Greifarmrobotern oder Schwerlastbühnen eingesetzt. Aufgrund begrenzter Reichweiten derartiger Inspektionsvorrichtungen sind dazu Umpositionierungen des Bauteils nötig, die kostenintensiv sind und zu Bauteilbeschädigungen führen können. Ein Ansatz zur Verbesserung dieser Problematik ist der Einsatz automatisierter Multikopter, welche ein Bauteil selbständig systematisch abfliegen und dabei mit Hilfe optischer Sensoren eine zerstörungsfreie Inspektion durchführen können. Die Multikopter fliegen dabei automatisch definierte Pfade über einem Bauteil ab und markieren mögliche Fehlstellen. Dabei findet ein ständiger Informationsaustausch zwischen einem Bediencomputer, den Multikoptern (Positionsdaten und Messergebnisse), dem Bauteil (CAD-Daten und Prüfergebnis) und einem Server (Prüfbericht) statt. Zur Validierung des Konzepts und der Technologieweitergabe an KMU ist ein lauffähiger Demonstrator zentraler Bestandteil der Arbeitshypothese. Durch die vollautomatische Inspektion und deren Mobilität sind sowohl direkte Zeit- als auch Kostenerparnisse bei der Qualitätssicherung und regelmäßiger Inspektionen zu erwarten. Weiterhin können mögliche Bauteilbeschädigungen bedingt durch den Transport zu fixen Inspektionseinrichtungen vermieden werden. Ein derart flexibles, mobiles und vernetztes System ist derzeit nicht am Markt verfügbar.

Gruppenfoto AMIIGO
Das Forschungsteam (v. li.) bestehend aus S. Mehler (Lufthansa Technik AG), D. Fauk (Apodius GmbH), Dr. S. Recher (Scisys Deutschland GmbH), R. Zweigel (Institut für Regelungstechnik IRT), A. Buckhorst (Werkzeugmaschinenlabor WZL), C. Storm (Werkzeugmaschinenlabor WZL), M. Sorg (Deutsche Forschungsvereinigung für Meß-, Regelungs- und Systemtechnik e.V. DFMRS), M. Lange (Spectair GmbH & Co. KG) und B. Montavon (Interdisciplinary Imaging & Vision Institute Aachen e.V. i3ac) kam am 18.10.17 zu einem ersten Kick-Off Meeting zusammen.

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