Kategorie: Antriebstechnik

Transversalfluss Linearantrieb

Der Wirkungsgrad von elektrischen Maschinen lässt sich durch den Einsatz von Hochenergie-Permanentmagneten steigern. Die Rohstoffpreise für die vorwiegend in China hergestellten NdFeB-Magneten steigen jedoch ständig und es kommen Exportbeschränkungen hinzu. Das FWBI hat einen Linearantrieb mit Transversaler Flussführung entwickelt, der einen komplett passiven Stator aufweist (ohne Kupfer oder Permanentmagnete), so dass bei deutlich verringertem Rohstoffeinsatz für beliebige Verfahrwege eine hohe Kraftdichte und eine gute Effizienz erreicht werden.

Transversalfluss-Direktantrieb für Servo-Applikationen

Wichtige Leistungsmerkmale für Servo-Direktantriebe sind eine hohe Kraftdichte in Bezug auf Gewicht und Volumen, kleine Rotormasse, geringe Drehmomentschwankungen und geringe Geräusche. Während Transversalflussmaschinen die Forderung nach einer hohen Kraftdichte erfüllen, besteht bei Maschinen kleiner Phasenzahl grundlegender Optimierungsbedarf beim Gleichlauf und bei der Geräuschentwicklung. Ziel dieses Vorhabens war es, optimale Stromformen zur Speisung dauermagneterregter Transversalflussmaschinen geringer Phasenzahl zu ermitteln, die sowohl die Drehmomentschwankungen wie auch die Geräuschentwicklung reduzieren und dabei gleichzeitig die hohe Kraftdichte beibehalten.

Dynamischer Kurzschluss

Ziel des beantragten Forschungsvorhabens besteht darin, das Verhalten von Windenergieanlagen mit doppelt gespeisten Asynchrongeneratoren bei auftretenden Netzunsymmetrien und Netzfehlern zu untersuchen. Die Entwicklung neuer Regelungs- und Schutzkonzepte für das Umrichter-Generatorsystem bei Netzstörungen soll die Möglichkeit bieten, den Einfluss von Netzstörungen bereits bei der Entwicklung und Auslegung neuer Windenergieanlagen zu berücksichtigen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit des FWBI und des IMM der TU Dresden, ist es möglich die Auswirkungen von Netzfehlern (und die neu zu entwickelnden Regelungsstrukturen) mit der Unterstützung detaillierter Mehrkörpersystem-Simulationsmodelle zu beurteilen.

Dynamische Belastungen in Triebsträngen

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen Modelle, Beobachter und Regelungen zur belastungsgerechten Auslegung des gesamten Triebstrangs und Möglichkeiten zur laufenden Überwachung der Belastungen in kritischen Komponenten entwickelt werden, um einen Betrieb großer Windenergieanlagen mit minimaler mechanischer Belastung zu realisieren.

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